Fachlicher Sprachgebrauch ist nicht nur Medium, sondern auch Lerngegenstand im naturwissenschaftlichen Fachunterricht. Insbesondere kann Sprache für Schüler*innen auch eine Barriere für fachliches Lernen darstellen. Dieser Workshop widmet sich daher der Frage, was (schriftlichen) Sprachgebrauch für Schüler*innen im naturwissenschaftlichen Unterricht anspruchsvoll oder herausfordernd macht. Der Schwerpunkt wird hierbei auf praktischen Übungen an authentischen Schulbuchtexten mit Hilfe des „Regensburger Analysetool für Texte“ liegen.
Vortragender: Dr. Markus Sebastian Feser
Markus Sebastian Feser ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Hamburg, wo er im Qualitätsoffensive-Lehrerbildung-Projekt ProfaLe für die Kooperation zwischen naturwissenschaftlichen Fächern und Fachdidaktiken zuständig ist. Ferner ist Markus Sebastian Feser seit 2016 Honorarlehrkraft am Gymnasium Blankenese in Hamburg. Im Jahr 2019 promovierte er im Fach Erziehungswissenschaft; das Thema seiner Arbeit lautet „Physiklehrkräfte korrigieren Schülertexte. Eine Explorationsstudie zur fachlich-konzeptuellen und sprachlichen Leistungsfeststellung und -beurteilung im Physikunterricht“. Der Forschungsschwerpunkt von Dr. Feser ist Professionalität (angehender) Naturwissenschaftslehrkräfte. Gegenwärtig forscht er zu den Themen „Diagnosekompetenz und Assessment Literacy“, „die Rolle von Sprache im Naturwissenschaftlichen Fachunterricht“, sowie „selbstbezogene Überzeugungen von Lehramtsstudierenden in Bezug auf Naturwissenschaften“.
Ziegruppe: Fachdidaktiklehrende und Sekundarstufenlehrkräfte aus dem Bereich Naturwissenschaften
Anmeldung: per E-Mail an dinama(at)uni-graz.at